- Band 3

Georg Herwegh - Werke und Briefe. Kritische und kommentierte Gesamtausgabe

Band 3

Georg Herwegh: Prosa 1833-1848, bearbeitet von Hendrik Stein, Band 3 der Werke und Briefe, kritische und kommentierte Gesamtausgabe, hg. von Ingrid Pepperle in Verb. mit Volker Giel, Heinz Pepperle, Norbert Rothe und Hendrik Stein, 640 Seiten, Bielefeld: Aisthesis 2019, ISBN 978-3-89528-900-2. [Zum Verlag]



Einleitung

Der erste Prosaband in der Gesamtausgabe der Werke und Briefe Georg Her­weghs um­faßt alle zwischen 1837 und 1848 veröffentlichten Texte so­wie den Prosa-Nachlaß – unter anderem mit zwei Schüler­ar­bei­­ten aus der Maul­bronner Zeit von 1833 und 1835. Diese Bei­träge, vor al­lem mit den um­fang­reichen Literaturkritiken, sind nicht nur ein be­deu­ten­der und völ­lig ei­gen­ständiger Teil seines gesamten Wer­kes, sondern auch der Teil, der im Rah­men dieser Ausgabe die größte Er­weiterung er­fuhr.

Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg waren von den frühen Pro­sa­tex­ten nur Aufsätze aus der „Deutschen Volkshalle“ zugänglich, die ohne Be­teiligung Herweghs 1845 im Verlag Belle-Vue bei Constanz un­ter dem Titel „Ge­dichte und kritische Aufsätze aus den Jahren 1839 und 1840“ erschienen wa­ren und die Hermann Tardel 1909 in seine drei­tei­li­ge Werk­aus­gabe unverändert übernahm.

Diese Situation wandelte sich, nachdem Bruno Kaiser 1948 die Er­geb­nis­se sei­ner Forschungen im Schweizer Exil in „Der Freiheit eine Gasse“ ver­öffentlichte und 1957 eine Arbeitsstelle „Herwegh-Ausgabe“ an der Deut­schen Akademie der Wissenschaften einrichtete. Im Laufe der Er­ar­bei­tung der Edition wurden bald Erfolge sichtbar. Zunächst ergab der ein­fache Vergleich des Bandes von 1845 mit den Erstdrucken in der „Deut­sche Volks­halle“, daß dort weitere 19 Beiträge publiziert worden wa­ren, die in den Band „Gedichte und kritische Aufsätze aus den Jahren 1839 und 1840“ nicht aufgenommen wurden. Bruno Kaiser kannte auch schon Herweghs Beteiligung an Au­gust Lewalds „Europa“ – zwölf Bei­trä­ge aus den Jahren 1837 und 1838 – und an Karl Gutz­kows Zeitschrift „Te­legraph für Deutschland“, in der zwei Artikel gefunden wur­den. Er konn­te darüber hinaus die verschollene er­ste Streitschrift Her­weghs „Schil­ler und seine Statue“ ausfindig machen. Die interessanteste Ent­deckung gelang Agnes Ziegengeist beim Quel­len­stu­dium im „Con­ver­sa­ti­ons-Lexikon der Gegenwart“ (Leipzig: Brock­haus 1838-1841), in dem Her­wegh noch keinen eigenen Artikel hatte. Aber unter dem Stich­wort „Zei­tungen und Zeitschriften“ fanden sich überraschenderweise fol­gen­de Angaben über das „belletristische Beiblatt“ zur 1841 von Hein­rich Els­ner neugegründeten „Stuttgarter All­ge­meinen Zeitung“: „Die Waa­ge“ ver­spreche sehr viel „…durch die thä­ti­ge Theilnahme G. Her­wegh’s, ei­nes jungen Dichters, ebenso ausge­zeich­net durch seine eigenen ly­rischen Schöpfungen, als durch umfassendste Kennt­niß der neuern Li­te­ratur und ih­re geistvolle Beurtheilung“. Es mußte also das sehr sel­tene Bei­blatt auf­ge­spürt werden, und wieder waren zwölf Artikel Her­weghs ge­funden.

Die so komplettierten Literaturkritiken wurden 1971 in dem Band „Ge­org Herwegh. Frühe Publizistik 1837-1841“ veröffentlicht. Diese Pu­blikation war aber im Grunde eine „Notlösung“, weil unter anderem die Rei­se­be­schrän­kun­gen auch für Wissenschaftler der DDR und da­mit der fehlende Zu­gang zu Bibliotheken und Archiven in Westeuropa den Fort­gang der edi­to­rischen Arbeiten unmöglich machten. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Arbeitsstelle über­nah­men andere Aufgaben. Allein die Her­aus­ge­be­rin versuchte, neben ihren neu­en Tätigkeitsfeldern die Her­wegh-For­schung fortzuführen und weiteres Ma­te­rial für eine Ausgabe zu sam­meln. Allerdings erst in den 1980er Jahren mit der Abfassung ihrer Ha­bi­li­ta­ti­onsschrift über das Leben und Werk Georg Herweghs konnte die­se For­schung wieder intensiviert wer­den.

Im Hinblick auf die frühen Prosaschriften ging es vor allem darum, die Lücke zwischen 1841 und 1848 zu schließen. Zunächst mußte Herweghs An­teil an der politischen Publizistik im Zusammenhang mit der „Roh­mer-Affäre“ geklärt werden. Herwegh selbst hatte schon Robert Eduard Prutz am 8. April 1842 auf seine Korrespondenzen in der Augsburger „All­gemeinen Zeitung“ hingewiesen. Und Karl Emil Franzos brachte 1897 einige von diesen Artikeln in Auszügen in der „Deutschen Dich­tung“. Bei genauerer Durchsicht der Augsburger „Allgemeinen Zeitung“ konn­ten 15 Korrespondenzen Herweghs identifiziert werden, die eng mit­einander zusammenhängen und sich angesichts der kantonalen Wah­len mit dem Haupt der Konservativen in Zürich auseinandersetzen, dem Staats­rat und bekannten Rechtswissenschaftler Johann Caspar Blunt­schli. „Der Prophet von Weißenburg“, ein anonymer Beitrag im „Schweizeri­schen Republikaner“ über die Brüder Rohmer, ist schon durch den Preß­pro­zeß zur „Rohmer-Affäre“ als Herwegh zugehörig be­kannt geworden.

Natürlich sind in dem genannten Zeitraum auch verstreut einzelne Do­ku­mente erschienen, beispielsweise Herweghs Einspruch gegen die Ver­öf­fentlichung der „Gedichte und kritischen Aufsätze“, sein Prospekt für die geplante Monatsschrift „Der deutsche Bote aus der Schweiz“, der ein­fühlsame Aufsatz über den frühverstorbenen Friedrich von Sallet in den „Einundzwanzig Bogen aus der Schweiz“ und die Erklärung zum Brief an den König von Preußen.

Der nächste zusammenhängende Komplex beinhaltet alle acht Do­ku­men­te, die Herwegh als Präsident der „Deutschen demokratischen Ge­sell­schaft“ und der „Deutschen demokratischen Le­gi­on“ im Frühjahr 1848 erarbeitete oder an deren Abfassung er beteiligt war. Die in der fran­zösischen und deutschen Presse mehrfach veröf­fent­lich­ten Adres­sen, Aufrufe, Flugschriften und Erklärungen werden hier erst­mals chro­no­lo­gisch dargeboten. Gefunden wurden diese durch zeitaufwendige Zei­tungsrecherchen.

Als Letztes enthält der Band Herweghs Pariser Korrespondenzen ab Au­gust 1848 in Arnold Ruges Berliner Zeitung „Die Reform“. Diese Be­rich­te betrachten wir als einen bedeutsamen Fund der Herausgeberin. Daß solche Korrespondenzen existieren, hat schon Tardel in der Ein­lei­tung seiner Ausgabe vermerkt. Den Beleg dazu liefern Arnold Ruges Brie­fe an Herwegh im Band „1848. Briefe von und an Georg Herwegh“, die Marcel Herwegh 1896 herausgab. In einem Schreiben vom 26. Au­gust 1848 fordert Ruge Herwegh zu Schilderungen der „Pariser Lage und der neuen kommenden Revolution auf“, in dem anderen vom 1. No­vem­ber 1848 bestätigt er ihm, daß seine Briefe wichtig seien und so, wie sie an­kämen, auch immer gleich gedruckt würden. Es war also nur die sehr rare und nirgendwo vollständig vorhandene Zeitung aufzufinden und nach diesen Beiträgen mit dem Signum „h Paris“ zu suchen. Es konn­ten bis zum Verbot der Zeitung im No­vember 1848 insgesamt 16 Bei­träge er­mittelt wer­den.

Noch einmal ließ sich Herwegh 1848 vernehmen. In der „Deutschen Reichs­tagszeitung“ berichtete er, wie Pa­ris die standrechtliche Er­schie­ßung des Mitherausgebers dieser Zeitung, des demokratischen Politikers und Publizisten Robert Blum, auf der Wiener Bri­git­tenau aufnahm.

 
Nach Inhalt und Bedeutung stehen die Literaturkritiken an erster Stelle in diesem Band. Ihr übergreifendes Thema könnte lauten „Literatur und Ge­sellschaft“, das Herwegh aus verschiedensten Perspektiven und in all sei­nen Facetten beleuchtete: Literatur und ihre ästhetische Ei­gen­art, Li­te­ra­tur und Politik, Literatur und Literaturkritik, das Ver­hält­nis des Dich­ters zum Staat, zum Volk, zum Verleger, zu den ent­ste­hen­den Schrift­stel­ler­as­so­zia­tionen, zur literarischen Tradition, wobei er neue Akzente setzte un­ter anderem mit der Hochachtung Shelleys und Jean Pauls, der Wie­der­entdeckung Hölderlins und der Verteidigung Platens.

Dabei geht er von der Prämisse aus: Kunst ist nicht Verklärung, son­dern Kritik des Bestehenden; Literatur ist nicht autark, sie ist ein­ge­bun­den in den menschlichen Emanzipationsprozeß und beteiligt an der Aus­tra­gung gesellschaftlicher Konflikte. Viele seiner Thesen haben auch heu­te nichts an Aktualität verloren. Insgesamt sind die Ar­tikel ge­schrie­ben mit einem Engagement, einer Kenntnis, einer Frei­mü­tigkeit, oh­ne Rück­sichtnahme nach welcher Seite auch immer und mit ei­ner Bil­dung, die bei einem so jungen Menschen – Herwegh schrieb den Groß­teil die­ser Beiträge im Alter von 22 und 23 Jahren – nur in Staunen ver­setzt.

Der nächste Schwerpunkt, die politische Publizistik Herweghs, beginnt mit dem Artikel „Der Prophet von Weißenburg oder Charlatanerie, Ar­ro­ganz und Ignoranz“ im „Schweizerischen Republikaner“ und denen in der Augs­burger „Allgemeinen Zeitung“, die als Bestandteil des Wahl­kampfes im Kanton Zürich zur Neuwahl des Großen Rates nicht nur in der Schweiz beachtliches Aufsehen erregten. Zudem griffen sie rea­li­stisch mit einem konkreten Ziel und gekonnter Polemik in die Kon­tro­ver­sen zwischen Demokraten und Konservativen in der „Roh­mer-Af­fä­re“ ein. Das einflußreiche Mitglied der Kantonsregierung, Johann Caspar Bluntschli, unterstützte Friedrich und Theodor Rohmers konser­va­tive Staats­theorien, die er im „Beobachter aus der östlichen Schweiz“ pu­bli­zie­ren ließ. Dem boten die Demokraten um Julius Fröbel („Fried­rich Roh­mer aus Weißenburg in Franken und sei­ne messia­ni­schen Geschäfte in Zü­rich“) vor allem im „Schweizerischen Republikaner“ Pa­ro­li, bis es zum Injurienprozeß kam, in dem beide Seiten belangt wur­den.

Herweghs Pariser Korrespondenzen von 1848 als letztes sind schon des­halb bedeutungsvoll, weil sie mit dem lang tradierten Klischee auf­räu­men, daß der Dichter nach dem gescheiterten Freischarenzug – analog der Zeit nach der Deutschlandreise und der anschließen­den Kam­pagnen ge­gen ihn – in Lethargie und Untätigkeit verfallen sei.


Diese Korrespondenzen haben noch eine andere Seite. Sie fielen in ei­ne Zeit, die für die Revolution in Frankreich geradezu schicksalhaft war. Wie die Herausgeberin im Vorabdruck der Reform-Artikel im Heine-Jahr­buch 1998 schreibt, ist es „…jener Zeitraum nach der Pariser Juni­in­sur­rektion mit dem Aus­nah­mezustand, dem Terror, der allgemeinen Un­ter­drückung, in dem die al­ten Gegensätze zwischen den verschiedenen Klas­sen und sozialen Schich­ten erneut aufbrechen und sich Bewegung ver­schaffen; jene Zeit, in der alles von Cavaignac, dem Repräsentanten der republikanischen Bourgeoisie, abfällt und Legitimisten, Orleanisten, Bo­napartisten mit der Groß­bourgeoisie auf der einen Seite die roya­li­sti­sche Restauration ver­fol­gen und auf der anderen das Kleinbürgertum, die Bauern ihre Ent­täu­schung artikulieren und die Arbeiterschaft sich wie­der zu regen beginnt: jene Zeit auch, in der die Annahme der Verfas­sung mit der Na­tio­nal­ver­samm­lung und dem vom Volk direkt gewählten Prä­sidenten be­vor­steht und Nachwahlen schon den Schatten der Wahl Louis Napoléons vor­aus­wer­fen“. Es ist die Zeit, in der immer klarer wird, daß die Haupt­kräf­te auf ein Patt zusteuern, das Unsicherheit, Cha­os und Angst erzeugt und den Ruf nach dem „starken Mann“ immer lau­ter werden läßt. Am 12. De­zember 1848 ist es soweit. Der Prinz wird mit über­wältigender Mehr­heit gewählt. Dieses Ergebnis – eine Lektion für die sozialwis­sen­schaft­li­che Forschung der Folgezeit – hat Herwegh vor­aus­gesehen und auch die Fra­gen, die es aufwirft. Er formuliert: Das Volk wird sich das „suffrage uni­versel“ nicht nehmen lassen, aber als „All­heil­mit­tel“ kann es auch nicht mehr gelten.

 
Die insgesamt 148 Texte Herweghs in diesem Band be­han­deln zu zwei Drit­teln literarische und literaturkritische Themen, wäh­rend sie zu einem Drit­tel zeitkritische, politische Probleme und ei­ge­ne po­litische Ak­ti­vi­tä­ten beinhalten. Sie sind zur Hälfte mit (ent­schlüs­sel­ten) Siglen ge­zeich­net. Ein Viertel der Beiträge ist namentlich er­schlos­sen oder signiert. Die nicht signierten Artikel und Korre­spon­den­zen wur­den durch re­dak­tio­nel­le Angaben, Briefe, Pressenotizen, andere Ar­ti­kel, Prozeßakten und durch den Zweitdruck ermittelt. Für detaillierte Nach­weise sei an dieser Stel­le auf den Apparat verwiesen. Da – abgesehen vom Nachlaß – keine Hand­schriften über­lie­fert sind, werden die Texte in diesem Band nach dem Erstdruck di­plo­ma­tisch ge­treu wiedergegeben. Ein Aufsatz („Die deut­schen Professoren“) exi­stiert im Erstdruck allerdings nur in dem nicht au­to­risierten Band „Ge­dich­te und kritische Aufsätze aus den Jah­ren 1839 und 1840“, obwohl sich der Ar­ti­kel „Deutschlands Unglück“ in der „Deut­schen Volkshalle“ auf ihn bezieht. Das vom Verlag Belle-Vue bei Con­stanz 1845 aus Her­weghs Arbeiten für die „Deutsche Volks­hal­le“ zu­sammengestellte Bänd­chen ist insofern text­kritisch von Bedeutung, als nicht nur dieser Auf­satz hier überliefert ist, sondern auch bedeutungs­vol­le Varianten und Kor­rek­tu­ren der Erstdrucke vorhanden sind, die ver­mut­lich auf Hand­schri­ften, unzensierte Druckfahnen oder zu­rück­ge­wie­se­ne Aus­ar­bei­tun­gen zurückgehen. Sie werden im Lesartenapparat ver­zeich­net, unter an­derem auch grö­ße­re Abschnitte, die eventuell aus Zen­sur­gründen in der Zeitung nicht erscheinen konn­ten.

Eine weitere Besonderheit dieses Bandes betrifft den Apparat. Die sei­ner­zeit von der Arbeitsstelle der Deutschen Akademie der Wis­sen­schaf­ten erarbeiteten Erläuterungen sowie Lesarten und Varianten der frühen Li­teraturkritiken für den ersten Band der geplanten historisch-kritischen Her­wegh-Ausgabe – 1971 als „Notlösung“ in der „Frühen Publizistik“ ver­öffentlicht – wurden gro­ßen­teils übernommen, geprüft, ergänzt und den formalen Regeln der jet­zi­gen Ausgabe angepaßt. Den damaligen Be­ar­beiterinnen Agnes Ziegengeist und Johanna Rosenberg sei ge­dankt, daß sie dieses Vorgehen unterstützt haben.

Ich danke auch der Herausgeberin Ingrid Pepperle für ihre vielfache Hilfe und begleitende Beratung und Heinz Pepperle, der unter anderem ge­hol­fen hat, die „Rohmer-Affäre“ zu erläutern. Erinnern möchte ich auch an den 2010 verstorbenen Ingo Fellrath, der durch seine akribische Auf­arbeitung der Geschehnisse im März und April 1848 wertvolle Hin­wei­se für den vorliegenden Band lieferte. Mir verbleibt an dieser Stelle, mei­nen Dank all jenen auszusprechen, die vorliegenden Band er­mög­licht ha­ben, insbesondere meiner Familie, die über Jahre meine Mit­ar­beit an der Herwegh-Edition unterstützte. Hinsichtlich der De­tails ver­wei­se ich auf das Vorwort der Gesamtausgabe im ersten Band die­ser Aus­gabe.
 
Berlin, 2. Dezember 2018     
Hendrik Stein
 
 
 
Quellen:
Herweghs Werke in drei Teilen, hg. mit Einleitungen und Anmerkungen versehen v. Her­mann Tardel, Berlin Leipzig Wien Stuttgart [1909].

Der Freiheit eine Gasse. Aus dem Leben und Werk Georg Herweghs, hg. v. Bruno Kai­ser, Berlin 1948.

Conversations-Lexikon der Gegenwart, Bd. 4/2, Leipzig 1841, S. 480.

Georg Herwegh an Robert Eduard Prutz vom 8. April 1842, in: Briefe I, S. 51.

Deutsche Dichtung, hg. v. Karl Emil Franzos, Bd. 22, Stuttgart 1897, S. 97-99.

Arnold Ruge an Georg Herwegh vom 26. August und 1. November 1848, in: Briefe 1848, S. 239-241.

Pepperle, Ingrid: Georg Herwegh. Korrespondenzen aus Paris 1848 in Ar­nold Ruges Ber­liner Zeitung „Die Reform“, in: Heine-Jahr­buch 1998, hg. v. Joseph A. Kruse, 37. Jg., Stutt­gart Weimar 1998, S. 183.



Inhaltsverzeichnis Band 3

Einleitung

[Edmund Kean]
Aus dem Portefeuille eines Freundes
[Hessisches Album]
[Der letzte Wendenfürst]
[Bei Gelegenheit der „Nächte“]
[Perlen der Literatur und Briefe über die neueste Literatur]
Der Landwirth
Gockel, Hinkel, Gackeleia
[Unterhaltungen zur Schilderung Göthe’scher Dicht- und Denkweise]
Die Reiherbeitze
Der Freihafen
Aus dem Leben zweier Schauspieler, Iffland’s und Devrient’s
[A. von Lamartine’s sämmtliche Werke]
Schiller und seine Statue
Eröffnung
Karl Gutzkow und sein Trauerspiel „Saul“
Literarischer Kram
Rettung Platens
Die Correspondenz der deutschen Zeitschriften
Poesie und Theologie
Dichter und Staat
George Sand
Wolfgang Menzel
Deutsche Lyrik
Platens Nachlaß
Die neue Literatur
Literatur und Aristokratie
Namen-Symbolik in der deutschen Poesie
Die Nationalisirung unserer deutschen Schriftsteller und bevorstehender Abschluß einer literarischen Epoche
Herr Theodor Mundt als Spaziergänger in der Schweiz
Noch eine demokratische Verirrung
Rettung Platen’s
Auswärtige Literatur
Berichtigung
Karl Grün
Der neueste Meßkatalog
Die Aufgabe der Kritik und deren Hauptorgane in Deutschland
Dichtergruppen
Literatur und Volk
Ueber J. Feistmantl’s Gedichte
Karl Streckfuß
Volksdichter
Der Mangel politischer Bildung bei den deutschen Literaten
Deutsche Journalistik im Auslande
Noch ein Drama
[Bemerkungen zum Deutschen Musen-Almanach]
Ein Verschollener
Noch einmal Preußen
Literarische Uebersichten
Die Uebervölkerung
Lyrik
Jean Paul
Studien über Achim von Arnim
Der Schriftstellerverein in Frankreich
Faust bei drei Nationen
Skizzenbuch von Karl Gutzkow
Die Literatur im Jahre 1840
Deutschland und Frankreich
Ein Beitrag zur Kenntniß der literarischen Industrie
Schweizerische Literatur
Reliquie von Wilhelm Waiblinger
Zur Geschichte des Drama im neunzehnten Jahrhundert
Eine französische Bearbeitung des Saul vor zweihundert Jahren
Ischora oder die Eroberung Jerusalems oder Buch eines Autors, der besser kein Autor wäre
Karl Rosenkranz
Dichtungen von Hermann Kurtz
Die deutschen Professoren
Deutschlands Unglück
Wappenvögel
Geschichte der deutschen National-Literatur von ihren ersten Anfängen bis auf unsere Tage    
Salon und Hütte
Ueber Schriftstellerassociationen
Zur Beachtung
Deutsche Lyrik
Vermischte Schriften
Robert Burns
Corporal und Dichter
Der neueste Meßcatalog
Die Poesie in Oestreich
Periodische Literatur
Rückblick auf die Literatur von 1840
Stellungen und Verhältnisse
Göthe. Börne. Gutzkow
[Junges Deutschland]
[Alexander Jung]
Das Jahrbuch rheinischer Dichter auf das Jahr 1841
[Miscellen]
Dramatische Literatur
Ludolf Wienbarg
Das Guttenbergsalbum von Haltaus
Der Freigeist
Feuerbach und Rosenkranz
Der Prophet von Weißenburg oder Charlatanerie, Arroganz und Ignoranz
[Zürich, 5. April 1842]
[Zürich, 3. April 1842]
[Zürich, 11. April 1842]
[Zürich, 12. April 1842]
[Zürich, 16. April 1842]
[Zürich, 23. April 1842]
[Zürich, 24. April 1842]
[Erklärung zu Julius Fröbel]
[Zürich, 3. Mai 1842]
[Zürich, 16. Mai 1842]
[Zürich, 18. Mai 1842]
[Zürich, 28. Mai 1842]
[Zürich, 31. Mai 1842]
[Zürich, 2. Juni 1842]
[Zürich, 16. Juni 1842]
Toast des Herrn Herwegh
Veränderung des Plans und der Redaktion
[Auszug aus Königsberger Rede]
Erklärung
[Erklärung zu Herrn Dr. Schönlein]
[Huldigung]
[Petition des Herrn Herwegh]
Friedrich von Sallet
Erklärung
Les démocrates allemands à Paris au peuple français
An das französische Volk
Appel au peuple de Paris et à la nation française
Aufruf an die Bevölkerung von Paris und an die französische Nation
Die deutsche demokratische Gesellschaft in Paris an die Deutschen in der Schweiz
Adresse des démocrates allemands aux démocrates polonais
[Adresse der deutschen Demokraten an die polnischen Demokraten]
[Erklärung der demokratischen Gesellschaft]
Ein offener Brief aus Paris
[Denkschrift]
Die pariser deutsche demokratische Legion
Armée libératrice de l’Allemagne, légion des démocrates allemands de Paris
[Paris, 8. April 1848]
Ein Friedenskongreß in Paris
[Paris, 23. August 1848]
[Paris, 16. September 1848]
[Paris, 17. September 1848]
[Paris, 18. September 1848]
[Paris, 20. September 1848]
[Paris, 21. September 1848]
[Paris, 22. September 1848]
[Paris, 17. Oktober 1848]
[Paris, 18. Oktober 1848]
[Paris, 19. Oktober 1848]
[Paris, 20. Oktober 1848]
[Paris, 20. Oktober 1848]
[Paris, 27. Oktober 1848]
[Paris, 4. November 1848]
[Paris, 20. November 1848]

Aus dem Nachlaß    
    Gedanken über die bevorstehenden Ferien
    [Auf den Tod zweier Mitschüler]
    [Für Herrn Gerstel]
    [Betrifft einen Zürcher Theaterskandal]
    [Erklärung zum Kommunistenbericht]
    [Erwiderung zum Aufruf von Trentowski]

Nachtrag zu den Briefen    

    An Friedrich Wilhelm German Mäurer
    An die Buchhandlung Brockhaus und Avenarius
    An einen Buchhändler

Anhang

Editorische Hinweise
Verzeichnis der Siglen und Abkürzungen
Apparat

Personenregister
Inhaltsverzeichnis

Georg Herwegh

Am Steinberg 104 B, 13086 Berlin Tel. 030 - 472 38 50, Fax: , E-Mail: he.stein@t-online.de