- GEORG HERWEGH - Übersetzungen | WERKAUSGABEN

Georg Herwegh - Werke und Briefe. Kritische und kommentierte Gesamtausgabe

Alphonse de Lamartines Sämmtliche Werke

1838 begann  Herwegh mit der Übersetzung von Werken Lamartines, die zwischen 1839 und 1840 im Verlag Rieger erschienen. Die Übersetzung des sechsten und letzten Bandes Lamartines sämtlicher Werke übernimmt sein Jugendfreund Gustav Diezel nach der Übersiedlung Herweghs in die Schweiz 1840.

Inhalt:
Band 1
Die Bestimmung der Poesie
Erste poetische Betrachtungen
Neue poetische Betrachtungen
Vermischte Gedichte
Die Heimkehr
An einen englischen Dichter
Der ewige Jude
Verse in ein Album
Verse in das Album der Frau V. H.
Verse in ein Album
Verse in das Stammbuch der Fräulein Nodier
Charles Nodier sein Verehrer und Freund
Eine Jungfrau
An Fräulein Elise Moreau
An eine junge Polin, Fräulein Michatowska
Antwort an einen alten Freund. An H. Ronot
Bruchstück einer biblischen Tragödie. Der Tod Jonathans des Sohnes Sauls
Anhang
Rede bei der Aufnahme in die französische Akademie von Lamartine
Erwiderung des Baron Cuvier
Band 2
Erinnerungen, Empfindungen, Gedanken und Naturgemälde während einer Reise in den Orient in den Jahren 1832 und 1833, oder Bemerkungen eines Reisenden
Band 3
Erinnerungen, Empfindungen, Gedanken und Naturgemälde während einer Reise in den Orient in den Jahren 1832 und 1833, oder Bemerkungen eines Reisenden II.
Band 4
Erinnerungen, Empfindungen, Gedanken und Naturgemälde während einer Reise in den Orient in den Jahren 1832 und 1833, oder Bemerkungen eines Reisenden III.
Alphabetisches Namensverzeichnis der Personen und Orte, die in der Reise in den Orient vorkommen
Band 5
Jocelyn
Die bürgerlichen Pflichten des Pfarrers
Anmerkungen des Herausgebers
Band 6
Der Fall eines Engels. Episode. Übersetzt von Gustav Diezel
Anmerkungen





Georg Herweghs Coriolan-Übersetzung

1867 erscheint Herweghs Übersetzung des „Coriolanus". Hermann Ulrici, Redakteur der Ausgabe „Shakespeare's dramatische Werke" und zugleich Präsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, greift in die Herwegh'sche Übersetzung ein. „Schließlich habe ich nur noch zu bemerken, daß ich an einigen Stellen die Tieck'sche Uebersetzung wiederhergestellt habe, weil sie mir unzweifelhaft gelungener erschien; daß ich einige andre Stellen geändert habe, weil sie (wie ich in den ,Zusätzen und Berichtigungen‘ dargethan zu haben glaube) von Herwegh unrichtig übersetzt waren; und daß ich hier und da auch kleine formelle Aenderungen – weil ich sie für unzweifelhafte Verbesserungen hielt – angebracht habe. Ich schmeichle mir mit der Hoffnung, daß dadurch die Trefflichkeit der Herwegh'schen Uebersetzung im Einzelnen noch gewonnen habe." (Hermann Ulrici: Einleitung zum Coriolanus, zit. nach 2. Aufl., Berlin 1877, S. 9 f.) Aufgrund dieser nicht nur redaktionellen Eingriffe kam es zum Bruch zwischen Herwegh und der Shakespeare-Gesellschaft. Weitere Übersetzungen von Shakespeares Werken erschienen nun in der Ausgabe von Bodenstedt.




Georg Herweghs Shakespeare-Übersetzung

Herwegh übersetzte zwischen 1868 und 1871 für die Bodenstedt’sche Shakespeare-Ausgabe „König Lear“, „Die beiden Veroneser“, „Zähmung einer Widerspenstigen“, „Die Komödie der Irrungen“, „Ende gut, alles gut“, „Troilus und Cressida“ und „Wie es euch gefällt“.

Inhalt:
Mit Einleitungen und Anmerkungen des Übersetzers

Shakespeare, William: König Lear. Bd. 20, Leipzig: Brockhaus 1869.
Shakespeare, William: Die beiden Veroneser. Bd. 24, Leipzig: Brockhaus 1870.
Shakespeare, William: Zähmung einer Widerspenstigen. Bd. 27, Leipzig: Brockhaus 1870.
Shakespeare, William: Die Komödie der Irrungen. Bd. 29, Leipzig: Brockhaus 1870.
Shakespeare, William: Ende gut, alles gut. Bd. 34, Leipzig: Brockhaus 1871.
Shakespeare, William: Troilus und Cressida. Bd. 36, Leipzig: Brockhaus 1871.
Shakespeare, William: Wie es euch gefällt. Bd. 37, Leipzig: Brockhaus 1871.









Herweghs Übersetzungen fanden auch Eingang in "Hallberger's Illustrirte Pracht-Ausgabe": Shakespeare's Sämmtliche Werke, eingeleitet und übersetzt von A. W. Schlegel, Fr. Bodenstedt, N. Delius, O. Gildemeister, G. Herwegh, P. Heyse, H. Kurz und A. Wilbrandt, mit 830 Illustrationen von Sir John Gilbert, Stuttgart: Eduard Hallberger 1874-1878.

Shakespeare, William: König Lear. Bd. 1, Stuttgart: Eduard Hallberger 1874, S. 1.
Shakespeare, William: Zähmung einer Widerspenstigen. Bd. 1, Stuttgart: Eduard Hallberger 1874, S. 251.
Shakespeare, William: Die beiden Edelleute von Verona. Bd. 1, Stuttgart: Eduard Hallberger 1874, S. 365.
Shakespeare, William: Die Komödie der Irrungen. Bd. 1, Stuttgart: Eduard Hallberger 1874, S. 409.
Shakespeare, William: Troilus und Cressida. Bd. 3, Stuttgart: Eduard Hallberger 1875, S. 159.
Shakespeare, William: Ende gut, alles gut. Bd. 3, Stuttgart: Eduard Hallberger 1875, S. 315.
 





Georg Herweghs Übersetzung von König Lear in der Insel-Bücherei

1972 erschien Herweghs Übertragung des Shakespeare-Dramas „König Lear“ in der Insel-Bücherei (Leipzig) als Nummer 972. Warum bei der Herausgabe der Tragödie im Insel-Verlag die Wahl auf die Übersetzung von Herwegh fiel, begründet Walther Martin in seinen Anmerkungen wie folgt: „Wolf Graf Baudissin übersetzte das Stück als vorletztes 1832. Wir glaubten, an die Stelle dieser manche Mängel aufweisenden Übersetzung die des Dichters Georg Herwegh (1817-1875) setzen zu sollen. Diese Übersetzung aus dem Jahre 1869 bildet das 20. Bändchen der Bodenstedtschen Ausgabe.“

Georg Herwegh

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